In diesem Jahr werden uns im Kindergarten die Themen „Nachhaltigkeit“ und „Umwelterziehung/erfahrung“ beschäftigen.

Wir in der Käfergruppe haben uns langsam diesen Inhalten genähert und wie das erfolgte, möchten wir jetzt gerne zeigen:

In einzelnen Abschnitten und mit einfachen Worten hörten wir die Schöpfungsgeschichte und wir, die Kinder aus der Käfergruppe, legten dazu ein Bild.

Zuerst war nichts da, alles leer. Mit einem leeren Tisch symbolisierten wir dies. Dann kamen wir darüber in das Gespräch, dass Gott etwas Wunderbares schaffen wollte. Diese Leere gefiel ihm nicht und so kam es, dass er als erstes HELL und DUNKEL gemacht hat und danach dann den Himmel und die Wolken erschuf.

Hell und dunkel, Wolken und Himmel

Als nächstes erschuf er das „bunte“ Land. Wir stellten es mit grünen und braunen Tüchern da. Außerdem machte er das große weite Meer.

Nun kam das Licht dazu. Für den Tag setzte er die Sonne an den Himmel und für die Nacht sollten ein Mond und viele Sterne leuchten.

Sonne, Mond und Sterne

Zuletzt kamen viele weitere tolle Sachen hinzu. Es entstanden Bäume und bunte Blumen (auf dem Bild stellen Muggelsteine die Blumen dar). Viele Tiere, die auf der Erde leben, in der Luft fliegen oder im Wasser schwimmen, hat er erschaffen. Zu guter Letzt kamen die Menschen dazu und ihnen gab er den Auftrag, sehr gut auf die tolle Erde aufzupassen. Uns in der Käfergruppe gefällt „unsere“ Erde sehr gut. Sie ist so bunt und vielfältig.

Es veränderte sich etwas

Einige Tage ließen wir unsere Erde im Zimmer stehen, damit man immer wieder darauf sehen kann. In einem Morgentreff trafen wir uns wieder und entdeckten, dass sich unsere Erde verändert hat. Gemeinsam überlegten wir, was passiert war. Es lag ganz viel Müll auf der Erde und es ist ein Baum, ja sogar ein paar Tiere verschwunden. Bei einem sind wir uns sicher: So gefällt uns die Erde überhaupt nicht.

Sehr viel Müll ist auf der Erde

Wir suchten wieder das gemeinsame Gespräch und sprachen darüber, dass die Erde so nicht aussehen soll. Uns fällt sogar ein, dass der liebe Gott den Menschen den Auftrag gegeben hat, sie sollen gut auf die Erde aufpassen und das hat der Mensch wohl nicht gemacht, so wie es aussieht. Wir spannten den Übertrag auf unsere echte Erde, indem wir feststellten, dass sie auch so aussieht. Die Erzieherinnen teilten mit, dass wir uns in diesem Kindergartenjahr ansehen wollen, was man tun kann, dass die Erde nicht mehr so schmutzig ist und wieder sauber wird.

Die ersten Aufgaben

Eine erste Aufgabe bzw. Möglichkeit, wie man unsere Erde wieder sauber machen kann, lernen wir auch bereits im Anschluss kennen. Wenn wir Menschen in der Natur unterwegs sind, und wir benutzen zum Beispiel ein Taschentuch, dann werfen wir es nicht einfach auf den Boden, sondern werfen es in einen Mülleimer und wenn gerade keiner zu sehen ist, stecken wir es in die Tasche und werfen es Zuhause weg. Bei unserer gelegten Erde fangen wir damit an. Wir werfen den ganzen Müll nicht einfach auf den Boden, sondern in eine Mülltüte. Wir helfen zusammen.

Die nächste Aufgabe wartet auch schon auf uns. Wir lernen auch, dass man im Kindergarten den Müll trennt. Auf Bildern sehen wir, dass es blaue, grüne, schwarze und gelbe Tonnen gibt. Gemeinsam bekleben wir die Mülleimer im Kindergarten mit einem blauen, grünen, schwarzen und gelben Punkt. Ratet doch jetzt einmal, welcher Müll in welche Tonne kommt?

Hier kommt die Lösung: blau steht für Papiermüll, grün steht für Biomüll (z. B. Essensreste, Abfälle vom Obst und Gemüse, usw.), schwarz steht für Restmüll (z. B. benutzte Taschentücher) und gelb steht für „Gelber Sack“ (z. B. Plastikverpackungen, Joghurtbecher, usw.)

Ob das auch die Erwachsenen gewusst hätten?

Von unserem Spaziergang berichten wir auch bald.

Kategorien: Allgemein

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