Ein Schlüsselprozess für Erziehungs- und Bildungsqualität ist die Kooperation und Vernetzung mit anderen Stellen (siehe auch Bayerischer Bildungs- und Erziehungsplan S.437). Denn dadurch wird der Alltag im Kindergarten lebendiger und bleibt nicht isoliert. Bei uns im Haus legen wir großen Wert darauf, den Kindern möglichst viele Lebensfelder und Erfahrungsbereiche zu eröffnen. Um externe Aktivitäten anbieten zu können, ist oftmals ein nicht unerheblicher finanzieller Aufwand nötig, bei dem uns unter anderem der Förderkreis unter die Arme greift. Auch die Eltern möchten wir aktiv in verschiedenen Bereichen beteiligen, um somit eine lebensweltnahe Bildung der Kinder zu garantieren. Eine Möglichkeit für die Zusammenarbeit bietet dabei der Elternbeirat.

Gerade in der heutigen Zeit ist es unserer Meinung nach wichtig, die immer komplexer und undurchschaubarer werdende Welt transparent zu machen und Kontakte zu knüpfen. Denn Kontakte und soziale Fertigkeiten spielen sowohl im Kindesalter als auch im Erwachsenenalter eine sehr wichtige Rolle. Dazu treffen wir uns auch mit dem in unserer Nachbarschaft liegenden Seniorenheim St. Martin, um Feste zu feiern, Lieder gemeinsam zu singen oder für Mitmachkonzerte.  

Fertigkeiten, Stärken und Fähigkeiten der Kinder müssen unterstützt werden. Durch Bobachtung und Dokumentation können aber auch Schwächen aufgedeckt und gefördert werden. Bei Bedarf auch gesondert durch externe Angebote. Daher bieten wir in unserer Einrichtung Logopädie an und uns besucht dazu eine Logopädin einmal die Woche und nimmt sich Zeit für die Kinder.